Warum es so wichtig ist, Verantwortung für die eigene Gesundheit zu übernehmen
„Man sollten zwei Dinge niemals aus der Hand geben:
1. Sein eigenes Geld., 2. Die eigene Gesundheit.“
Das sagte mal Dr. Bodo Kuklinski (ein Rostocker Internist, Umweltmediziner und Autor zahlreicher Fachbücher) zu mir, als wir über Gesundheit fachsimpelten. Und Recht hat der Mann. Viele Menschen vertrauen darauf, dass Ärzt*innen es schon richten werden, wenn es einem mal nicht gut gehen sollte oder man (schwer) krank wird. Sie übergeben die Verantwortung für ihre eigene Gesundheit in die Hände anderer Menschen und sehen daher keine Notwendigkeit, gut für sich selbst und die eigene Gesundheit zu sorgen. Ein grober Fehler.
Warum? Weil es bei einer Vernachlässigung der eigenen Gesundheit zu Erkrankungen kommen kann, die nicht vollständig heilbar sind und das gesamte restliche Leben einschränken können. Vielleicht kann man sein geliebtes Hobby nicht mehr ausführen oder man kann nicht mehr wie gewohnt am Familienleben teilnehmen. Vielleicht verliert man den Job oder wird sogar arbeitsunfähig. Wenn man Pech hat, kommt es auch noch zu Folgeerkrankungen oder es entwickelt sich eine Depression, weil die Lebensfreude weg ist.
Krank sein kann außerdem sehr teuer werden: Spezialbehandlungen oder -therapien von Ärzt*innen, Therapeuten und/oder Heilpraktikern und Medikamente oder andere Heilmittel können sehr kostenintensiv sein. Viele wirkungsvolle Behandlungen und Heilmittel werden von den Krankenkassen nämlich nicht übernommen. Wenn man nicht gerade über ein gutes finanzielles Polster verfügt, um all das zu stemmen, ist man verloren. Ich spreche da aus Erfahrungen. Ich habe schon sehr, sehr viel Geld in meinen Heilungsprozess investieren müssen. Hätte ich dieses finanzielle Polster nicht gehabt, würde es mir immer noch sehr schlecht gehen. Krank sein kann außerdem sehr zeitintensiv sein. Denn um die erhoffte Hilfe zu bekommen, rennt man von Arzt zu Arzt oder investiert viel Zeit in Recherche, um sich selbst helfen zu können.
Krank sein ist einfach sehr frustrierend. Aus diesem Grund (bzw. all diesen Gründen) ist Eigenverantwortung unerlässlich, wenn man sich ein gesundes Leben und vor allem Lebensqualität wünscht.
„Als Eigenverantwortung oder Selbstverantwortung bezeichnet man die Bereitschaft und die Pflicht einer Person, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu übernehmen. Das bedeutet, dass man für das eigene Tun und Unterlassen einsteht und die Konsequenzen trägt.“
(Wikipedia)
WAS KANNST DU ALSO TUN?
- Zuerst einmal ist es wichtig zu verstehen und zu akzeptieren, dass nur du allein für deine Gesundheit verantwortlich bist.
- Wenn du einen guten Gesundheitszustand erreichen willst, solltest du ein Gesundheitsbewusstsein entwickeln, sprich, die eigene Gesundheit fördern und erhalten, die Entstehung von Krankheiten verhindern und potenziell gesundheitsschädliches Verhalten möglichst unterlassen bzw. ablegen.
- Um deine eigene Gesundheit fördern bzw. erhalten zu können, solltest du dir Wissen und Fähigkeiten aneignen, z.B. was gesunde Ernährung ist oder wie man Lebensmittel selber zubereitet.
- Eine sehr wichtige und hilfreiche Fähigkeit, die sich zu erlernen lohnt, ist Achtsamkeit. Achtsamkeit ermöglicht dir die Signale deines Körpers zu hören und zu verstehen. So bemerkst du früh, wenn irgendetwas im Ungleichgewicht ist und kannst rechtzeitig reagieren. Autogenes Training und Mediation können dir beim Erlernen dieser Fähigkeit helfen. Ich persönlich habe sie durch Autogenes Training sehr schnell erlernen und nutzen können.
- Nicht nur Wissen sammeln, sondern auch in die Umsetzung kommen. Dir hilft das umfangreichste Wissen über deine Gesundheit nichts, wenn du es nicht auch umsetzt. Die Umsetzung ist leider der schwierigste Part, aber ohne dies wird sich nichts ändern.
Fange am besten gleich damit an, deine Gesundheit in die Hand zu nehmen und ihr bzw. dir etwas Gutes zu tun. Jetzt weißt du ja, was zu tun ist und warum sich die Mühe lohnt.
Ich wünsche dir viel Freude und vor allem Erfolg auf deiner Gesundheitsreise!
